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ReiseArt

Ecuador und Galápagos Inseln - auf den Spuren Alexander von Humboldts und Charles Darwins

Reisedauer: 19 Nächte

Reisebeschreibung

Entdecken Sie das südamerikanische Ecuador auf der Expeditionsroute Alexander von Humboldts. Erleben Sie an der Seite des internationalen Humboldt-Experten und Lektors Peter Korneffel Dutzende von Originalschauplätze einer der größten Wissenschaftsreisen des 19. Jahrhunderts: Haciendas, Kolonialstädte, Nationalparks und Weltkulturerbe, auf Humboldts "Straße der Vulkane" zwischen den 5000ern der atemberaubenden Anden. Nehmen Sie anschließend Charles Darwins Fährte auf während einer exklusiven, einwöchigen, Yacht-Kreuzfahrt durch das weltberühmte Galápagos-Archipel. Tägliche Landgänge mit Naturführern des Nationalparks lassen Sie die spektakuläre Tierwelt der Inseln hautnah erleben. Vertiefen Sie in Vorträgen und Begegnungen, wie Humboldts britischer Verehrer die abgelegenen Inseln im Pazifik zu seinem "Labor der Evolution" machte. Seien Sie Teil einer einzigartigen Rekonstruktion zweier epochaler Forschungsreisen.

Reiseverlauf

ReiseArt bringt Sie früh morgens in Münster per Taxi zum gemeinsamen Bustransfer zum Flughafen. Flug von Amsterdam in die ecuadorianische Hauptstadt Quito, die Humboldt am 6. Januar 1802 erreichte. Nachmittags am Flughafen empfängt Sie Ihr Expeditionsleiter Peter Korneffel zusammen mit einem lokalen Reiseleiter. Bustransfer zu Ihrem Hotel in die historische Altstadt von Quito. Nach dem Einchecken und einer Pause treffen Sie sich zu einem Begrüßungscocktail, einer kurzen Reiseeinführung und einem leichten Dinner.
Am Morgen im Hotel gibt Ihnen Peter Korneffel einen Einführungsvortrag zu Humboldt und zu Ecuador. Nach einem Kennenlernen beginnt die Stadtführung auf Humboldts Spuren durch Quito, das älteste Weltkulturerbe der Unesco. Humboldt nutzte Quito in bester Gesellschaft fünf Monate lang als Basislager für Exkursionen und zum Studium der kolonialspanischen Gesellschaft. Sie besichtigen hier im sogenannten "Kloster Amerikas" wie schon Humboldt die berühmte Jesuitenkirche La Compañía, den Konvent von San Francisco, die Kathedrale an der Plaza Grande, den Palast des Staatspräsidenten und zudem das beeindruckende archäologische Museum von Alabado. Dinner mit exzellenter ecuadorianischer Küche in der Altstadt.
Morgens fahren Sie über der Humboldt-Aufstiegsroute schwebend mit der Seilbahn auf die 4000 Meter hohe Cruzloma, ein Nebengipfel des 4700 Meter hohen Vulkans Pichincha. Spaziergang und Lesung aus dem Reisebericht. Bei guten Wetterbedingungen genießen Sie dabei einen spektakulären Blick auf zahlreiche 4000er und 5000er der Anden sowie auf die Stadt Quito. (Bei schlechter Wetterlage alternatives Programm.) Zurück an der Talstation in Quito, fahren Sie in das Valle de los Chillos, wo auch Humboldt vier Wochen residierte, zeichnete und Exkursionen unternahm. Sie besuchen dort zu einem exklusiven Mittagessen und zu einer anschließenden Führung die alte Hacienda Herreria, in der einige Szenen des legendären Humboldt-Spielfilms "Die Besteigung des Chimborazo" gedreht wurden. Zurück in Quito, steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung.
Heute verlassen Sie Quito. Sie fahren zunächst auf Humboldts Expeditionsroute entlang erkalteter Lavaflüsse in zauberhafter Gebirgslandschaft zum Vulkan Antisana. Auf ca. 4000 Meter Höhe, unter den Gipfeln und Gletschern des fast 5800 Meter hohen Vulkans, besuchen Sie die alte Meierei der Hacienda Antisana. Hier am original erhaltenen Basislager für Humboldts Vulkanbesteigung vom März 1802 liest Peter Korneffel aus den dramatischen Tagebuchaufzeichnungen von Humboldt. Mittags kehren Sie zu einer Rast und einem optionalen Essen in einem einfachen Restaurant ein, das gleichzeitig Beobachtungsstation für die größte Population von Kondoren in Ecuador ist. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Süden Richtung dem Vulkan Cotopaxi. Wie Humboldt inspizieren Sie am Fuße des Vulkans die auf Inkamauern errichtete Hacienda San Agustín. Sie entdecken hier Humboldts Zeichnungen im Mauerwerk wieder, lauschen am Kamin - vis-a-vis dem Vulkan - Auszügen aus Humboldts Cotopaxi-Aufzeichnungen. Es folgt ein Candlelight-Dinner in einem der ehemaligen Inka-Gemächer und die Übernachtung in der benachbarten Hacienda La Ciénega
Am Morgen ist Zeit zur Besichtigung der 400 Jahre alten Hacienda La Ciénega, die auch Humboldt besuchte. Lesung und Weiterfahrt nach Süden bis Ambato. Geführter Besuch durch den ältesten Botanischen Garten Ecuadors und Besuch zweier historischer Landhäuser. Mittagessen in einer prächtigen Hacienda aus dem 18. Jahrhundert. Nachmittags Besuch der 3600 Meter hohen Bahnstation von Urbina nebst Pflanzenpfad, indianischem Wohnhaus und einer "Tagua"-Werkstatt. Hier direkt unter den Flanken des legendären Chimborazo nähern Sie sich erstmals Humboldts epochaler Besteigung des Vulkans. Weiter auf der Humboldt-Route geht es nach Riobamba, immer wieder mit Blick auf den Chimborazo und die
umliegenden Vulkane. Sie wohnen nun drei Nächte in dem schönen Bergsteiger-Hotel Abraspungo. Freier Abend.
Am Morgen besuchen Sie die Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Stadt Riobamba, Hauptstadt der Provinz Chimborazo und "Wiege der Nation". Sie erleben Parks, kuriose Läden, einen Markt und den schönsten Bahnhof der Ecuadorianischen Eisenbahn. Mittagessen im historischen Patio-Haus Delirio, das Humboldts Freund Simón Bolívar während seiner
Unabhängigkeitskämpfe beherbergte. Nach einigen freien Stunden sehen Sie spätnachmittags im Hotel die historische Humboldt-Verfilmung "Die Besteigung des Chimborazo" des deutschen Regisseurs Rainer Simon von 1988/89 mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle.
Heute fahren Sie auf der Humboldt-Route von Riobamba zu den Südwestflanken des Vulkans Chimborazo (6.310 m), höchster Berg des Landes und Schicksalsberg Alexander von Humboldts. Am Morgen legen Sie einen ersten Stopp an Humboldts Basislager Calpi ein, einem Dorf in der Ebene mit der schönsten Landkirche Ecuadors, und hören dort eine Lesung aus der Gipfel-Expedition. Weiterfahrt zur Hermanos-Carrel-Schutzhütte (4.800 m) am Chimborazo mit anschließender Wanderung zur oberen Whymper-Schutzhütte auf 5.000 Metern, alternativ können Sie an der unteren, ebenfalls bewirteten Schutzhütte rasten. Mittags kehren Sie am Fuße des Vulkans in der indigenen Hochlandgemeinde von Pulinguí ein. Hier erhalten Sie nach einem Mittagssnack einen nachhaltigen und beeindruckenden Einblick in das Alltagsleben der Puruhá-Indígenas dieser Bergregion. Abendliches Traditionsessen in der Gemeinde. Rückfahrt nach Riobamba.
Am Vormittag besuchen Sie zunächst die älteste Landkirche Ecuadors, die Iglesia La Balbanera am Colta-See. Weiterfahrt durch die landwirtschaftlich und indianisch geprägte Bergregionen bis nach Guamote. Hier werden vornehmlich Quinoa, Mais, Bohnen und Kartoffeln angebaut. Sie besuchen eines der erfolgreichsten, internationalen Gemeindeprojekte der Region. Nachmittags kleine Wanderung auf einer botanisch rekonstruierten, originalen "Humboldt-Bonpland-Route". Die Gemeinde von Alausí, in der auch Humboldt übernachtete, erkunden Sie auf einem abendlichen Dorfspaziergang. Humboldts Wohnhaus steht noch heute. Dinner in einem gemütlichen Restaurant nahe dem alten Bahnhof. Übernachtung im schönsten Hotel des Ortes, dem ehemaligen Getreidespeicherhaus von Alausi
Exkurs am Morgen: Sie unternehmen die spektakuläre Bahnfahrt von Alausí über Schluchten, Brücken und Tunnel zur atemberaubenden "Teufelsnase". Genießen Sie eine Kaffeepause an dem entlegenen Bahnhof von Sibambe, bevor Sie den Zickzackkurs der Eisenbahn wieder zurück nach Alausí fahren. (Die Bahnfahrt war Anfang 2022 Corona-bedingt ausgesetzt.) Weiterfahrt im Bus zu den Inkaruinen von Ingapirca, die Humboldt ausführlich beschrieb und zeichnete. Das Mittagessen nehmen Sie in der historischen Posada vís-a-vis der präkolumbischen Tempelanlage
ein, welche Sie anschließend besuchen und mit Humboldts Zeichnungen wiederentdecken. Weiterfahrt nach Cuenca, Ecuadors schönste Stadt, magisches Weltkulturerbe am Ufer des Rio Tomebamba. Hier, wo auch Humboldt sich von seiner anstrengenden Gipfelpassage elf Tage erholte, werden Sie zwei Nächte in einem liebevoll restaurierten Herrenhaus wohnen. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung
Heute erkunden Sie das republikanisch geprägte Cuenca, die wunderschöne Kulturhauptstadt Ecuadors. Sie besuchen unter anderem die zwei Kathedralen, das Museum für moderne Kunst, kunstvoll restaurierte Patiohäuser, eine lebendige Markthalle und natürlich die Humboldt-Orte der Stadt, begleitet von Tagebuch-Auszügen und weiteren Cuenca-Texten. Nach einer kurzen Pause in der Altstadt geht die Erkundung weiter am Flussufer des sanft rauschenden Rio Tomebamba. Der weitere Nachmittag steht Ihnen mit verschiedenen Optionen zur freien Verfügung. Vor dem
Dinner lädt Peter Korneffel Sie zu einem Humboldt-Vortrag ein. Zum Aperitif planen wir ein Gespräch mit einem cuencanischen Architekten oder einem Zeitungsverleger. Dinner in der Altstadt.
Heute verlassen Sie die Anden - Humboldts "Straße der Vulkane" - Richtung der Hafenstadt Guayaquil, die Humboldt für mehrere Wochen bei seiner zweiten Ecuador-Reise 1803 erkundete. Zuvor machen Sie Station mit einer kleinen Wanderung in der magischen Seenplatte des hoch gelegenen Nationalparks El Cajas. Mittags gibt es ein Picknick in den Bergen. Anschließend fahren Sie vom 4000-Meter-Pass in die tropische Küstenregion der Provinz Guayas. Besuch einer Landkooperative und ihrer Fairtrade-Kakaoplantage. Dinner und Übernachtung in Guayaquil.
Am Morgen fliegen Sie von Guayaquil direkt auf die Galápagos-Inseln. Kurzer Transfer zur Mole des Insel Baltra, Einschiffung, Begrüßung an Bord, Mittagessen und Bootseinführung. Am Nachmittag fahren Sie ins Hochland von Santa Cruz, um die großen Elefantenschildkröten zu erleben. Zwischen Sundowner und Dinner an Bord erwarten Peter Korneffel und die Naturführer Sie nun allabendlich zu Vortrag und Briefing. Hier können Sie sich vertiefen in Charles Darwins Reise auf der Beagle und seine(r)
evolutionären Entdeckungen auf den Inseln sowie in aktuelle ökologische und wissenschaftliche Fragen der Galápagos-Inseln.
Täglich unternehmen Sie zwei mehrstündige Landgänge auf abgesteckten und vom Nationalpark freigegebenen Wegen. Sie erleben dabei unterschiedlichste Tiere verschiedener Inseln hautnah, eine oft karge Vegetation und magische Lava-, Fels- und Strandformationen. Sie begegnen dabei
wild lebenden Elefantenschildkröten, Seelöwen, Meerechsen, Landleguanen, Fregattvögeln, Tölpeln und vielen weiteren Tieren. Alle Landgänge werden von unseren Nationalpark-Guides fachkundig in kleinen Gruppen bis zu zehn Gästen geführt. Sie besuchen im Rahmen Ihrer achttägigen
Reise die Inseln Baltra, Santa Cruz, Isabela, Fernandina, Santiago, Mosquera, North Seymour, Santa Fé, South Plaza und San Cristóbal. Mahlzeiten, Entspannung, Übernachtungen und Vorträge an Bord. Darüber hinaus gibt es mehrfach Möglichkeiten zum Schwimmen und Schnorcheln an Traum-Stränden und -Buchten. Bei den Besuchen der bewohnten
Inseln Santa Cruz und San Cristóbal befassen wir uns nicht nur mit der
Forschung. Hier wird es möglich, die überraschend üppige Hochlandvegetation und die hier lebenden Elefantenschildkröten zu erleben. Außerdem werden wir hier Begegnungen mit besonderen Menschen von den Inseln organisieren, um mit ihnen über das Ökosystem, die Unterwasserwelt und den menschlichen Einfluss auf Galápagos zu sprechen.
Am Morgen unternehmen Sie einen letzten Landausflug auf der Insel San Cristóbal. Anschließend Transfer und Flug von Galapagos nach Guayaquil und Weiterflug Richtung Amsterdam.
Ende der Reise. Weiterflüge zu deutschen Flughäfen, Bustransfer von Amsterdam nach Münster oder Zugrückreise zusätzlich buchbar.

Tag 1: Abreise nach Quito

ReiseArt bringt Sie früh morgens in Münster per Taxi zum gemeinsamen Bustransfer zum Flughafen. Flug von Amsterdam in die ecuadorianische Hauptstadt Quito, die Humboldt am 6. Januar 1802 erreichte. Nachmittags am Flughafen empfängt Sie Ihr Expeditionsleiter Peter Korneffel zusammen mit einem lokalen Reiseleiter. Bustransfer zu Ihrem Hotel in die historische Altstadt von Quito. Nach dem Einchecken und einer Pause treffen Sie sich zu einem Begrüßungscocktail, einer kurzen Reiseeinführung und einem leichten Dinner.

Tag 2: Die Altstadt von Quito

Am Morgen im Hotel gibt Ihnen Peter Korneffel einen Einführungsvortrag zu Humboldt und zu Ecuador. Nach einem Kennenlernen beginnt die Stadtführung auf Humboldts Spuren durch Quito, das älteste Weltkulturerbe der Unesco. Humboldt nutzte Quito in bester Gesellschaft fünf Monate lang als Basislager für Exkursionen und zum Studium der kolonialspanischen Gesellschaft. Sie besichtigen hier im sogenannten "Kloster Amerikas" wie schon Humboldt die berühmte Jesuitenkirche La Compañía, den Konvent von San Francisco, die Kathedrale an der Plaza Grande, den Palast des Staatspräsidenten und zudem das beeindruckende archäologische Museum von Alabado. Dinner mit exzellenter ecuadorianischer Küche in der Altstadt.

Tag 3: Vulkan Pichincha und Valle de los Chillos

Morgens fahren Sie über der Humboldt-Aufstiegsroute schwebend mit der Seilbahn auf die 4000 Meter hohe Cruzloma, ein Nebengipfel des 4700 Meter hohen Vulkans Pichincha. Spaziergang und Lesung aus dem Reisebericht. Bei guten Wetterbedingungen genießen Sie dabei einen spektakulären Blick auf zahlreiche 4000er und 5000er der Anden sowie auf die Stadt Quito. (Bei schlechter Wetterlage alternatives Programm.) Zurück an der Talstation in Quito, fahren Sie in das Valle de los Chillos, wo auch Humboldt vier Wochen residierte, zeichnete und Exkursionen unternahm. Sie besuchen dort zu einem exklusiven Mittagessen und zu einer anschließenden Führung die alte Hacienda Herreria, in der einige Szenen des legendären Humboldt-Spielfilms "Die Besteigung des Chimborazo" gedreht wurden. Zurück in Quito, steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung.

Tag 4: La Ciénega, Riobamba und Cuenca

Heute verlassen Sie Quito. Sie fahren zunächst auf Humboldts Expeditionsroute entlang erkalteter Lavaflüsse in zauberhafter Gebirgslandschaft zum Vulkan Antisana. Auf ca. 4000 Meter Höhe, unter den Gipfeln und Gletschern des fast 5800 Meter hohen Vulkans, besuchen Sie die alte Meierei der Hacienda Antisana. Hier am original erhaltenen Basislager für Humboldts Vulkanbesteigung vom März 1802 liest Peter Korneffel aus den dramatischen Tagebuchaufzeichnungen von Humboldt. Mittags kehren Sie zu einer Rast und einem optionalen Essen in einem einfachen Restaurant ein, das gleichzeitig Beobachtungsstation für die größte Population von Kondoren in Ecuador ist. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach Süden Richtung dem Vulkan Cotopaxi. Wie Humboldt inspizieren Sie am Fuße des Vulkans die auf Inkamauern errichtete Hacienda San Agustín. Sie entdecken hier Humboldts Zeichnungen im Mauerwerk wieder, lauschen am Kamin - vis-a-vis dem Vulkan - Auszügen aus Humboldts Cotopaxi-Aufzeichnungen. Es folgt ein Candlelight-Dinner in einem der ehemaligen Inka-Gemächer und die Übernachtung in der benachbarten Hacienda La Ciénega

Tag 5: La Ciénega, Ambato und Riobamba

Am Morgen ist Zeit zur Besichtigung der 400 Jahre alten Hacienda La Ciénega, die auch Humboldt besuchte. Lesung und Weiterfahrt nach Süden bis Ambato. Geführter Besuch durch den ältesten Botanischen Garten Ecuadors und Besuch zweier historischer Landhäuser. Mittagessen in einer prächtigen Hacienda aus dem 18. Jahrhundert. Nachmittags Besuch der 3600 Meter hohen Bahnstation von Urbina nebst Pflanzenpfad, indianischem Wohnhaus und einer "Tagua"-Werkstatt. Hier direkt unter den Flanken des legendären Chimborazo nähern Sie sich erstmals Humboldts epochaler Besteigung des Vulkans. Weiter auf der Humboldt-Route geht es nach Riobamba, immer wieder mit Blick auf den Chimborazo und die
umliegenden Vulkane. Sie wohnen nun drei Nächte in dem schönen Bergsteiger-Hotel Abraspungo. Freier Abend.

Tag 6: Riobamba und Humboldt-Film

Am Morgen besuchen Sie die Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Stadt Riobamba, Hauptstadt der Provinz Chimborazo und "Wiege der Nation". Sie erleben Parks, kuriose Läden, einen Markt und den schönsten Bahnhof der Ecuadorianischen Eisenbahn. Mittagessen im historischen Patio-Haus Delirio, das Humboldts Freund Simón Bolívar während seiner
Unabhängigkeitskämpfe beherbergte. Nach einigen freien Stunden sehen Sie spätnachmittags im Hotel die historische Humboldt-Verfilmung "Die Besteigung des Chimborazo" des deutschen Regisseurs Rainer Simon von 1988/89 mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle.

Tag 7: Riobamba, Chimborazo und Pulinguí

Heute fahren Sie auf der Humboldt-Route von Riobamba zu den Südwestflanken des Vulkans Chimborazo (6.310 m), höchster Berg des Landes und Schicksalsberg Alexander von Humboldts. Am Morgen legen Sie einen ersten Stopp an Humboldts Basislager Calpi ein, einem Dorf in der Ebene mit der schönsten Landkirche Ecuadors, und hören dort eine Lesung aus der Gipfel-Expedition. Weiterfahrt zur Hermanos-Carrel-Schutzhütte (4.800 m) am Chimborazo mit anschließender Wanderung zur oberen Whymper-Schutzhütte auf 5.000 Metern, alternativ können Sie an der unteren, ebenfalls bewirteten Schutzhütte rasten. Mittags kehren Sie am Fuße des Vulkans in der indigenen Hochlandgemeinde von Pulinguí ein. Hier erhalten Sie nach einem Mittagssnack einen nachhaltigen und beeindruckenden Einblick in das Alltagsleben der Puruhá-Indígenas dieser Bergregion. Abendliches Traditionsessen in der Gemeinde. Rückfahrt nach Riobamba.

Tag 8: Riobamba, Guamote und Alausí

Am Vormittag besuchen Sie zunächst die älteste Landkirche Ecuadors, die Iglesia La Balbanera am Colta-See. Weiterfahrt durch die landwirtschaftlich und indianisch geprägte Bergregionen bis nach Guamote. Hier werden vornehmlich Quinoa, Mais, Bohnen und Kartoffeln angebaut. Sie besuchen eines der erfolgreichsten, internationalen Gemeindeprojekte der Region. Nachmittags kleine Wanderung auf einer botanisch rekonstruierten, originalen "Humboldt-Bonpland-Route". Die Gemeinde von Alausí, in der auch Humboldt übernachtete, erkunden Sie auf einem abendlichen Dorfspaziergang. Humboldts Wohnhaus steht noch heute. Dinner in einem gemütlichen Restaurant nahe dem alten Bahnhof. Übernachtung im schönsten Hotel des Ortes, dem ehemaligen Getreidespeicherhaus von Alausi

Tag 9: Alausí, Ingapirca und Cuenca

Exkurs am Morgen: Sie unternehmen die spektakuläre Bahnfahrt von Alausí über Schluchten, Brücken und Tunnel zur atemberaubenden "Teufelsnase". Genießen Sie eine Kaffeepause an dem entlegenen Bahnhof von Sibambe, bevor Sie den Zickzackkurs der Eisenbahn wieder zurück nach Alausí fahren. (Die Bahnfahrt war Anfang 2022 Corona-bedingt ausgesetzt.) Weiterfahrt im Bus zu den Inkaruinen von Ingapirca, die Humboldt ausführlich beschrieb und zeichnete. Das Mittagessen nehmen Sie in der historischen Posada vís-a-vis der präkolumbischen Tempelanlage
ein, welche Sie anschließend besuchen und mit Humboldts Zeichnungen wiederentdecken. Weiterfahrt nach Cuenca, Ecuadors schönste Stadt, magisches Weltkulturerbe am Ufer des Rio Tomebamba. Hier, wo auch Humboldt sich von seiner anstrengenden Gipfelpassage elf Tage erholte, werden Sie zwei Nächte in einem liebevoll restaurierten Herrenhaus wohnen. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung

Tag 10: Cuenca

Heute erkunden Sie das republikanisch geprägte Cuenca, die wunderschöne Kulturhauptstadt Ecuadors. Sie besuchen unter anderem die zwei Kathedralen, das Museum für moderne Kunst, kunstvoll restaurierte Patiohäuser, eine lebendige Markthalle und natürlich die Humboldt-Orte der Stadt, begleitet von Tagebuch-Auszügen und weiteren Cuenca-Texten. Nach einer kurzen Pause in der Altstadt geht die Erkundung weiter am Flussufer des sanft rauschenden Rio Tomebamba. Der weitere Nachmittag steht Ihnen mit verschiedenen Optionen zur freien Verfügung. Vor dem
Dinner lädt Peter Korneffel Sie zu einem Humboldt-Vortrag ein. Zum Aperitif planen wir ein Gespräch mit einem cuencanischen Architekten oder einem Zeitungsverleger. Dinner in der Altstadt.

Tag 11: Cuenca, Nationalpark El Cajas und Guayaquil

Heute verlassen Sie die Anden - Humboldts "Straße der Vulkane" - Richtung der Hafenstadt Guayaquil, die Humboldt für mehrere Wochen bei seiner zweiten Ecuador-Reise 1803 erkundete. Zuvor machen Sie Station mit einer kleinen Wanderung in der magischen Seenplatte des hoch gelegenen Nationalparks El Cajas. Mittags gibt es ein Picknick in den Bergen. Anschließend fahren Sie vom 4000-Meter-Pass in die tropische Küstenregion der Provinz Guayas. Besuch einer Landkooperative und ihrer Fairtrade-Kakaoplantage. Dinner und Übernachtung in Guayaquil.

Tag 12: Guayaquil und Galápagos

Am Morgen fliegen Sie von Guayaquil direkt auf die Galápagos-Inseln. Kurzer Transfer zur Mole des Insel Baltra, Einschiffung, Begrüßung an Bord, Mittagessen und Bootseinführung. Am Nachmittag fahren Sie ins Hochland von Santa Cruz, um die großen Elefantenschildkröten zu erleben. Zwischen Sundowner und Dinner an Bord erwarten Peter Korneffel und die Naturführer Sie nun allabendlich zu Vortrag und Briefing. Hier können Sie sich vertiefen in Charles Darwins Reise auf der Beagle und seine(r)
evolutionären Entdeckungen auf den Inseln sowie in aktuelle ökologische und wissenschaftliche Fragen der Galápagos-Inseln.

Tag 12 - 19: Galápagos Inseln

Täglich unternehmen Sie zwei mehrstündige Landgänge auf abgesteckten und vom Nationalpark freigegebenen Wegen. Sie erleben dabei unterschiedlichste Tiere verschiedener Inseln hautnah, eine oft karge Vegetation und magische Lava-, Fels- und Strandformationen. Sie begegnen dabei
wild lebenden Elefantenschildkröten, Seelöwen, Meerechsen, Landleguanen, Fregattvögeln, Tölpeln und vielen weiteren Tieren. Alle Landgänge werden von unseren Nationalpark-Guides fachkundig in kleinen Gruppen bis zu zehn Gästen geführt. Sie besuchen im Rahmen Ihrer achttägigen
Reise die Inseln Baltra, Santa Cruz, Isabela, Fernandina, Santiago, Mosquera, North Seymour, Santa Fé, South Plaza und San Cristóbal. Mahlzeiten, Entspannung, Übernachtungen und Vorträge an Bord. Darüber hinaus gibt es mehrfach Möglichkeiten zum Schwimmen und Schnorcheln an Traum-Stränden und -Buchten. Bei den Besuchen der bewohnten
Inseln Santa Cruz und San Cristóbal befassen wir uns nicht nur mit der
Forschung. Hier wird es möglich, die überraschend üppige Hochlandvegetation und die hier lebenden Elefantenschildkröten zu erleben. Außerdem werden wir hier Begegnungen mit besonderen Menschen von den Inseln organisieren, um mit ihnen über das Ökosystem, die Unterwasserwelt und den menschlichen Einfluss auf Galápagos zu sprechen.

Tag 19: Galápagos, Guayaquil und Rückflug

Am Morgen unternehmen Sie einen letzten Landausflug auf der Insel San Cristóbal. Anschließend Transfer und Flug von Galapagos nach Guayaquil und Weiterflug Richtung Amsterdam.

Tag 20: Ankunft in Amsterdam

Ende der Reise. Weiterflüge zu deutschen Flughäfen, Bustransfer von Amsterdam nach Münster oder Zugrückreise zusätzlich buchbar.

Reisetermin auswählen

Termin
Dauer
Preis p.P
Termin:
04.02.2023 - 23.02.2023
Dauer:
19 Nächte
Preis p.P:
ab 10480.00 € p.P

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge ab Amsterdam oder andere Abflughäfen in Deutschland nach Ecuador und zurück
  • Inlandsflüge von Guayaquil nach Galápagos und zurück
  • komfortabler Reisebus in den Anden
  • 11 Übernachtung in 3-4-Sterne Hotels in den Anden
  • 7 Übernachtungen auf der First Class-Yacht "MY Coral II"
  • Verpflegung lt. Ausschreibung (F-Frühstück / M-Mittagessen / A-Abendessen)
  • Expeditionsleitung und Vorträge während der Reise durch Peter Korneffel
  • deutschsprachige lokale Reiseleiter und Nationalparkführer
  • sämtliche Eintrittsgelder, Gebühren und Transfers
  • Vortreffen in Münster, circa 6 Wochen vor der Abreise

Optional buchbar

  • Flüge ab/bis Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg nach Amsterdam möglich
  • An- / und Abreisepaket mit Taxi-Transfer von Zuhause Bustransfer ab / bis Münster nach Amsterdam oder Zuganreise nach Amsterdam. Preis: 160,- € pro Person

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